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Rettungspunkte


Im Reinhardswald sind an vielen markanten und gut erreichbaren Standorten  (Parkplätze, Wegkreuzungen, Schutzhütten, usw.) Rettungspunkte eingerichtet worden.

Diese dienen zur schnellen Versorgung in Notfällen von Waldarbeitern, Wanderern, Radfahrern, Jägern und anderen Privatpersonen.

Die Rettungskette - Forst

Beschilderung eines Rettungspunktes <br>im Landkreis Kassel
Beschilderung eines Rettungspunktes
im Landkreis Kassel
(Hier der Friedwald im Reinhardswald)
In Hessen besteht bereits seit 1997 die Rettungskette-Forst. Im Notfall greifen hierbei Hilfeleistungen ineinander. Konzipiert wurde diese moderne Rettungskette-Forst zwar zunächst nur für die im Wald Beschäftigten, erwies aber schnell als hervorragendes Instrument zur Beschleunigung des Rettungseinsatzes im Notfall für Sportler und Spaziergänger.

Daher: Rettungspunkte bieten Besuchenden im Wald Orientierung und schnelle Hilfe im Notfall.

Einwesentlicher Bestandteil der Rettungskette-Forst sind die so genannten Rettungspunkte: An markanten und gut erreichbaren Standorten sind im Wald und daran angrenzenden Gebieten deutlich sichtbare Punkte festgelegt, die im Notfall der Treffpunkt zwischen den Rettungskräften und der Person sind, die einen Notruf per Handy oder Funk abgesetzt hat.

Zurzeit decken etwa 4.050 Rettungspunkte den Bereich der vom Landesbetrieb Hessen-Forst betreuten Waldfläche (Staats-, Kommunal- und Privatwald) komplett ab. Jeder Rettungspunkt in Hessen hat eine eindeutige Kennung. Sie besteht aus der Abkürzung des jeweiligen Landkreises und einer dreistelligen Nummer (z. B. „KS – 124“ für Kassel).


Die Rettungspunkte werden mit einem einheitlichen Schild markiert. Sie unterliegen der ständigen Kontrolle durch die Beschäftigten des Landesbetriebs Hessen-Forst.

Informationsfluss optimiert
Die Rettungsleitstellen der einzelnen Landkreise verfügen bereits seit 2007 über ein lückenloses, digitales Rettungspunkte-Netz und analoge Rettungspunkte-Atlanten. Seither sind die Rettungsleitstellen daher noch besser in der Lage, nach eingehenden Notrufen mit Hilfe der eindeutigen Rettungspunktenummer umgehend alle erforderlichen Daten abzurufen, die für eine schnelle Rettung per Hubschrauber oder Rettungsfahrzeug notwendig sind.

Rettungspunkt
Rettungspunkt Parkplatz Kübacherwiese

Rettungshubschrauber
Rettungshubschrauber
Feuerwehrfahrzeuge im Notfalleinsatz
Feuerwehrfahrzeuge im Notfalleinsatz

Das hessenweite Rettungspunktesystem hilft so, die schnelle Erstversorgung im Wald zu verbessern. Darüber hinaus bietet es Waldbesuchern – Wanderern, Mountain-Bikern, Jägern und Brennholz-Selbstwerbern – mehr Sicherheit und eine schnelle Hilfe im Notfall.

Durch eine zielgerichtete Überarbeitung der Rettungspunkte verfügt jedes hessische Forstamt über einen praxistauglichen Rettungspunkte-Atlas. Diese Atlanten zeigen die einzeln gekennzeichneten Rettungspunkte mit Anfahrtsweg, Koordinaten und den Telefonnummern der Personen, die mit der Rettungskette betraut sind. Jede/r staatliche Forstwirt/in und jede Revierleitung verfügen neben dem Rettungspunkte-Atlas natürlich über ein Diensthandy, das im Notfall die Kommunikation zwischen Rettungskräften und Forstamt sicherstellt.

ACHTUNG !!!
Nicht überall an den Rettungspunkten ist ein Mobilfunknetz vorhanden.

Die internationale Notrufnummer 112 hilft Ihnen immer weiter und vergessen Sie nicht Ihren Standpunkt bzw. den Rettungspunkt zu nennen. Informieren Sie sich vorher welche Rettungspunkte auf Ihrer Route liegen. Hierzu gibt es auch entsprechende Karten. (Siehe unten)

Schild Rettungspunkt

Hier links ist noch eine alte Version der Rettungspunkt-Kennzeichnung.

Diese sollten eigentlich alle ersetzt worden sein.

Dies ist teilweise ein Auszug der Webseite des Hessen-Forst. Den Link zur Orginalseite finden Sie hier.

In vielen Buchhandlungen können Sie Wanderkarten vom Reinhardswald erwerben, in denen die Rettungspunkte mit angegeben sind. Es ist ratsam solche Wanderkarten bei sich zu führen.











Hier ein Auszug aus der Reinhardswald Wanderkarte vom Geo-Verlag, Kaufungen

Auszug Wanderkarte
Lupe

Hier noch ein Zeitungsartikel der HNA vom 15.04.2011